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Wie ich Überflüssiges bei eBay flüssig mache
Teil 2: Das eBay-Angebotsformular


Die profitable Verkaufsstrategie für Trödelkram bei eBay

Wie du mit wenigen Kniffen zum Verkaufsprofi auf der Verkaufsplattform eBay wirst und immer den besten Preis herausholst, verrate ich dir in dieser Beitragsreihe. Schritt für Schritt beschreibe ich, worauf du bei deinen Angeboten achten solltest.

Teil 2: Das eBay-Angebotsformular

Nachdem ich im letzten Beitrag dieser Reihe beschrieben habe, wieso eBay mein absoluter Favorit unter den Verkaufsplattformen ist, zeige ich dir in diesem Beitrag, worauf du beim Erstellen des Angebots achten solltest.

Dabei soll es um ganz besondere Tipps aus meiner eigener Erfahrung gehen. Tipps, die du auf den Hilfeseiten von eBay findest, wiederhole ich hier nicht, etwa dass die Artikelbezeichnung aussagekräftig und konkret sein sollte.

Fotos

Füge so viele aussagekräftige Fotos wie möglich zu. Du brauchst keine professionelle Studioausrüstung oder Spiegelreflexkamera, um ansprechende Bilder zu machen. Der Gegenstand sollte vor allem gut ausgeleuchtet sein und vor neutralem Hintergrund fotografiert sein. Wahre Wunder wirkt etwa eine neutralgraue Sofadecke, die du ohne Falten so über dein Sofa legst, dass sie Hintergrund und Untergrund des fotografierten Gegenstands bildet. So vermeidest du zum einen störende Hintergründe, zum anderen belichtet deine Smartphone-Kamera wegen dem neutralen Farbton genau richtig.

Ich nutze meist die graue Oberfläche eines Sideboards als Hintergrund:

Der angebotene Gegenstand sollte vor allem gut ausgeleuchtet sein und vor neutralem Hintergrund fotografiert sein.
Einsames Blatt (vor neutralem Hintergrund)

Stell auch Bilder ein, auf denen etwaige Schadstellen und Abnutzungsspuren zu sehen sind. Wenn du etwas verschweigst, um den Preis in die Höhe zu treiben, sorgt das nur für unnötigen Streit nach dem Kauf, unzufriedene Käufer und schlechte Bewertungen.

Artikelbeschreibung

Bei der Artikelbeschreibung hilft viel im Zweifelsfall viel. Beschreibe alle Funktionen und eventuelle Fehler. Wenn du dem Käufer begründest, wieso du den Artikel verkaufst, baut das Vertrauen auf. Ohne Begründung könnte der Käufer annehmen, dass mit dem Gegenstand irgendetwas faul ist, dass er Macken oder versteckte Schäden hat. Daher besser nachvollziehbar begründen, insbesondere bei teuren Artikeln, bspw. „wegen Umstieg auf Spiegelreflexkamera“, „wegen Haushaltszusammenführung“, „aus Nachlass“, „wegen Aufgabe meines Hobbys“ oder „brauche dringend Geld wegen Scheidung“. Verkaufst du hingegen die normale Taschenbuchausgabe von Fontanes „Effi Briest“, interessiert niemanden, wieso. Die Qualen, die du als Schüler deswegen leiden musstest, darfst du aber gerne schildern.

Grundsätzlich unterliegen von Privatpersonen verkaufte gebrauchte Gegenstände der gesetzlichen Gewährleistung. Als privater Anbieter darfst und solltest du diese jedoch durch einen entsprechenden Hinweis ausschließen. Dazu finden sich im Internet einige hilfreiche und rechtssichere Formulierungen.

Angebotsformat (Auktion oder Sofort-Kaufen)

Ein Angebot als Auktion finde ich bei den meisten Artikeln ungünstig, weil bei einer Auktion der Verkaufszeitpunkt einige Tage in der Zukunft liegt. Wann würdest du aber einen Artikel kaufen wollen, nach dem auf eBay suchst? – Richtig, sofort und nicht erst in 5 Tagen und 7 Stunden. Aus diesem Grund biete ich ausschließlich als Sofort-Kauf zum Festpreis an. Private Angebote laufen immer 30 Tage und verlängern sich automatisch immer wieder, bis der Artikel irgendwann gekauft wird. Im Zweifelsfall heißt es Geduld haben.

Im nächsten Beitrag dieser Reihe dreht sich alles um den richtigen Preis.

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