• Lesedauer:5 min Lesezeit
  • Beitrags-Kommentare:3 Kommentare

Wie ich Überflüssiges bei eBay flüssig mache
Teil 1: Wieso eBay mein Favorit unter den Verkaufsplattformen ist


Die profitable Verkaufsstrategie für Trödelkram bei eBay

Wie du mit wenigen Kniffen zum Verkaufsprofi auf der Verkaufsplattform eBay wirst und immer den besten Preis herausholst, verrate ich dir in dieser Beitragsreihe. Schritt für Schritt beschreibe ich, worauf du bei deinen Angeboten achten solltest.

Teil 1: Wieso eBay mein Favorit unter den Verkaufsplattformen ist

Der Paukenschlag: eBay ab sofort ohne Verkaufsgebühren

Seit 1. März 2023 ist das Verkaufen im Inland für private Anbieter komplett kostenlos.

Mit diesem Paukenschlag wird sich eBay (US2786421030) noch weiter von der Konkurrenz absetzen und mehr private Anbieter anziehen. Online-Kleinanzeigen-Portale wie eBay Kleinanzeigen werden das zu spüren bekommen. Anders als der Name vermuten lässt, gehört eBay Kleinanzeigen nämlich seit Mitte 2021 nicht mehr zu eBay, sondern zum norwegischen Konzern Adevinta (NO0010844038). Im Jahr 2024 soll die Marke in Kleinanzeigen.de umbenannt werden.

Was für eBay und was gegen andere Verkaufsplattformen spricht

Zwar fing ich 2009 auf eBay an, meinen Trödel feilzubieten.
Als dann eBay Kleinanzeigen an den Start ging, erschien mir das Verkaufen dort jedoch einfacher, schneller und günstiger, sodass ich eBay mehrere Jahre gar nicht nutzte.

Inzwischen ist eBay wieder mein haushoher Favorit:

  • Auf eBay tummeln sich viel mehr Interessenten, das heißt potenzielle Käufer, als auf allen anderen Plattformen. Probe aufs Exempel: Biete ein und denselben Artikel mit identischer Beschreibung und Bildern zum gleichen Preis auf beiden Plattformen an. Sieh dir nach ein, zwei Wochen die Anzahl der Seitenaufrufe und Merklisteneinträge an. Bei eBay liegen sie normalerweise um ein Vielfaches höher. Da können selbst Nischenplattformen, etwa für Mode oder Kindersachen, nicht mithalten.
  • Bei eBay wirst du nur am Ausnahmefall Fragen beantworten müssen, vorausgesetzt dein Angebot ist ausreichend beschrieben, Versand sowie Bezahlarten sind klar und du hast aussagekräftige Bilder eingestellt. – Auf Kleinanzeigen sind Nachfragen oder unverschämte Preisvorschläge hingegen der Regelfall. Auf deine Antworten meldet sich der Interessent oft gar nicht mehr zurück und teilweise sind die Fragen so aberwitzig, dass du schon einen schrägen Humor haben musst, um sie unterhaltsam zu finden. Erst nach unzähligen, vergeblichen Verhandlungen hast du vielleicht Glück und gerätst an einen ernsthaften Interessenten.
  • Die Abwicklung ist ein Klacks, da du alles voreinstellen und per Vorlagen mit wenigen Mausklicks in dein Angebot übernehmen kannst, beispielsweise die Rücknahmebedingungen, die Versandbedingungen, die Zahlungsbedingungen oder deine Abwesenheiten.
  • Die kannst umfangreiche Statistiken und Analysen für die Optimierung deiner Angebote nutzen, wie Preistrends über Terapeak-Produktrecherche oder nützliche Kennzahlen wie Impressions, Klickrate, Seitenaufrufe und Konversionsrate.
  • Du erhältst dein Geld sofort, nachdem der Käufer den Artikel verbindlich gekauft hat. Auf Kleinanzeigen wartest du, bis möglicherweise drei Tage später der Interessent tatsächlich vorbeikommt und mit viel Glück den Angebotspreis bezahlt oder du hörst nie wieder etwas von dem Typen, aber weitere Interessenten sind dir aber schon abgesprungen.

Im nächsten Beitrag dieser Reihe zeige ich dir, worauf du beim Erstellen des Angebots achten solltest.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

achtzehn + 3 =